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Zukunft wird nicht geschenkt, sondern gestaltet

Wie geht es dir?“ – an und für sich ja eine harmlose Frage, besonders dann wenn sie von „Freunden“ über den Facebook Messenger kommt. Auf Facebook hat man ja teils sehr viele Freunde. Jedenfalls nennt man dort diese Liste fremder Personen Freunde, und genau dass sollte man sich – wenn man in diesem verdammten Netzwerk ist – auch vor Augen führen: Es sind Fremde! Keine Freunde, und im Zweifelsfalle eine Gefahr…

Ich habe über Facebook einen ganz besonderen Menschen kennen gelernt. Eine Frau die ich liebe weil sie einfach ein ganz besonderer Mensch ist. Ihr Wesen, ihre Art und ihr Humor, die Dinge die sie mag und welche nicht, naja, wir ticken fast gleich. Einfach bezaubernd. Aber im Moment werden wir dort fertig gemacht. Anonyme Nachrichten, Lügen, Behauptungen die nicht stimmen – es ist schlicht Wahnsinn.

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Ich bin ja eh kein Freund mehr von Facebook, aber was ich derzeit erlebe schlägt doch dem Fass den Boden aus. Es gibt mittlerweile die Möglichkeit anonyme Nachrichten über Facebook Messenger und Whatsapp zu versenden. Laut Hersteller damit Angestellte auch Verbesserungsvorschläge an ihre Vorgesetzten richten können. Natürlich! Man macht so etwas gerne in unserer durch Konkurrenzdenken geprägten Gesellschaft: Tolle Vorschläge machen und auf Anerkennung und Beförderung verzichten. Und ja, Facebook ist natürlich aus keinem Betrieb mehr weg zu denken. Man stelle sich vor: Eine Mitarbeiterversammlung abseits von Facebook! Skandal!

Natürlich ist dieses kleine schäbige Programm nur dafür da um andere Leute unbehelligt Stalken und beleidigen zu können, aber damit ist der Funktionsumfang wohl nicht beendet. Nein, mit der passenden Handynummer und der dazugehörenden Emailadresse ist es wohl auch möglich die private Konversation zweier Menschen mit zu lesen und ggf. einen eigenen Vorteil aus dieser zu ziehen. Was kann man machen?

Eigentlich ganz einfach: Verlasst Facebook!

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Die Leute damals, in grauer Vorzeit, oder auch schon in der vorindustriellen Zeit – mein Gott, was waren die damals noch dumm. Abergläubisch, und die breiten Teile der Bevölkerung ungebildet und einfältig … denken leider viele heute. Bücher waren damals kostbar, und standen den breiten Massen nicht zur Verfügung. Was hätten sie diesen auch genutzt, lesen konnten eh nur wenige. Aber waren die Leute damals deswegen dumm?

Wir speichern unser Wissen heute auf elektronischen Datenträgern, mögen es bequem – am besten noch wenn uns jemand dieses Wissen mit angenehmer Stimme vorliest. Sind wir wirklich klüger als unsere Vorfahren? Ich meine, was wird sein wenn irgendwann der Strom ausfällt, oder einige EMP Stöße die Architektur unserer EDV unbrauchbar machen? Was wenn die Festplatten crashen und unser gesammeltes, digitales Wissen im Eimer ist?

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Manchmal finde ich die Kommentare zu einem Thema sehr viel interessanter als den eigentlichen Beitrag, oder dass eigentliche Video. Da hat ein junges Mädchen einen Versuch mit Mehlwürmern und Handys, bzw. W-LAN Routern angestellt. Wie diese sich in diesen Strahlenfeldern verhalten. Gesunde Reaktionen sehen jedenfalls anders aus. Der Versuchsaufbau ist denkbar einfach, man kann ihn nachvollziehen und eigene Resultate daraus ziehen. Und durchführen kann ihn auch jeder, da man Mehlwürmer als Lebendfutter in jeder Tierhandlung für ein paar Cent bekommt. Einen W-LAN Router hat mittlerweile ebenfalls fast jeder zu Hause, an dieser Stelle mal die Anmerkung dass man kaum noch rein kabelgebundene Router erhält.

Aber zurück zu den Kommentaren. Das Video ist an verschiedenen Stellen geteilt, und da kommt dann auch gerne die Fraktion zu Tage deren größtes Argument der „Aluhut“ ist. Die alles abstreiten und leugnen was nicht in das populärwissenschaftliche Weltbild passt. Die Argumente gegen die Gefährlichkeit dieser Techniken sind natürlich auch schlagfest.

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Irgendwo ist es ja traurig mit uns Menschen. Einer erfindet, oder entdeckt etwas, und dann wird es genutzt. Zwischendurch vielleicht optimiert, aber kaum verändert. Und wenn es etwas funktioniert, dann sollte man es nicht hinterfragen. Ich denke da gerade an das alte Äthermodell der alten Physik. Klar, wir wissen heute dass wir uns mit unserem Planeten nicht durch irgendeine obskure Suppe bewegen. Da ist Vakuum, und fertig. Da hat das alte Äthermodell eben völlig ausgedient…

Da werden dann eben Theorien bevorzugt die zwar nicht wirklich funktionieren, bzw. für die es genug Gegenbeweise gibt, aber mit etwas „gutem Willen“ lassen sich auch andere Ergebnisse so zurecht biegen, dass sie auf diese Modelle passen. Man darf ja nicht gegen die modernen Apostel des neuen Glaubens sprechen. Naja, mir geht es offen gestanden am Popo vorbei, da ich weder zur Riege der besonders gebildeten, noch der Träger der neuen Adelstitel zähle.

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Ständig online, an jedem Ort der Welt jederzeit erreichbar sein, Wissen beständig abrufbar und wenn die eigentliche Welt nicht genügt, dann gibt es genug Apps und Funktionen welche uns fiktive Monster oder Informationen auf den Bildschirm liefern. Mittlerweile auch in 3D und Echtzeit. Die Wirklichkeit und die virtuelle Welt verschwimmen immer mehr. Und die Leute die diese Funktionen nutzen? Naja, sie nutzen sie eben. Inkl. aller Werbeeinblendungen. Denn darauf kommt es letzten Endes an: Gewinn!

Auf diesen Geräten entwicken? Eher nicht möglich, dafür braucht man richtige Computer. Aber dort sinken die Verkaufszahlen. Naja, verständlich. Es reicht ja nicht nur den Rechner zu kaufen, man braucht auch noch einen Monitor, Tastatur sowie weitere Peripherie. Das kostet alles, und einfach einpacken und mitschleppen? Geht nicht. Man ist dabei Online, wenn man vor dem Gerät sitzt. Klar, es gibt Laptops, aber seien wir ehrlich: Wie lange laufen die Akkus da? Komisch, die haben größere Akkus als Tablets und Smartphones, man müsste da eigentlich was machen können, aber man will es nicht. Man will dass die Leute mobile Devices nutzen! Und sozial? Wer nicht bei Wahtsapp, Facebook, Twitter und Co. ist, der ist quasi ausgeschlossen.

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Wir lernen, und den Erfolg des Lernens sehen wir daran wie wir benotet werden. Und gute Noten gibt es wann? Richtig, dann wenn wir möglichst exakt wiederholen was der Lehrer vorgekaut hat, oder der Arbeitgeber von uns erwartet. Weicht man davon ab, dann ist man ein Spinner, ein Freak und Außenseiter und tickt doch sowieso nicht ganz richtig im Oberstübchen.

Wir lernen, ja, besonders alles blind und glaubend nachzuplappern. Eigenes Denken lernen? Die gelernten Dinge miteinander zu verbinden und so auf Neue Sachen zu stoßen? Das ist nicht noch nie besonders up to Date gewesen. Wenn es dann trotzdem einmal jemand wagte, dann wurde er entweder als Genie gelobt, oder als Ketzer gebrandmarkt.

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Kennst du jene Leute die behaupten schon einmal ein Reh gesehen zu haben? Trottel, alle samt! Sind einer Selbsttäuschung unterlegen, oder bilden sich etwas ein auf Grund dessen was sie über bestimmte Gegenden gehört haben. Jedes Kind weiß, es gibt einfach keine Rehe. Ich war zwei ~ drei Mal in einem Wald, und habe dort kein Reh gesehen. Ich weiß es einfach …

Fazit der Frage ob Rehe existieren? Es ist ausgeschlossen dass es Rehe gibt. Es sind Produkte der überreizten Fantasie übermüdeter Wanderer die sich in einer Stresssituation befanden, und die durch ihre Behauptungen anderen Menschen den Kopf verdrehen.

Rehe gibt es nicht!

Andere Frage: Gibt es Geister?

Dinge beginnen, wenn sie vom Menschen geschaffen werden, mit Gedanken. Gedanken bleiben erhalten wenn man sie aufschreibt – deswegen hat der Mensch irgendwann auch die Schrift erfunden, eben um Gedankengänge, Vorstellungen und Ideen zu konservieren.

Persönlich bin ich davon überzeugt dass diese Tage nicht die Tage der Erfinder und Tüftler sind. Alte Ideen werden aufgewärmt, bestehendes verändert, aber Neues entdeckt? Naja, ich weiß nicht wie es den Leuten da draußen geht, aber wenn ich heute in den Google News Beiträge aus den Bereichen Wissen & Technik lese, dann dreht sich da vieles um die neuesten Spiele und Spieleplattformen.

Gelegentlich ist mal ein Beitrag über einen potentiellen Exoplaneten darunter, und die „Experten“ streiten sich dann gerne über extraterrestrisches Leben, sprich Außerirdische, oder wie dereinst unsere Kolonien auf anderen Planeten aussehen mögen…

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Klar, gutes und stabiles Betriebssystem, aber mit einigen Nachteilen. Als Erstes steht dort die Sammelleidenschaft Googles für unsere Daten. Wer zum Beispiel die Spracheingabe „Ok Google“ nutzt, kann schnell und leicht herausfinden dass das, was er dort gesprochen hat im Netz gespeichert wird. Nicht auf dem eigenen Handy oder Tablet, sondern im Netz.

Da kann man sich ebenso fragen was mit anderen, mit diesen Geräten erhobenen Daten geschieht!

Eingegebene Texte, falls sich überhaupt jemand die Mühe macht auf diesen Dingern Texte jenseits kleiner Mitteilungen zu verfassen, fotografierte Objekte, Bewegungs- und Standortdaten, etc.etc.etc. – Deine Stimme und dein Bild kennt Google jedenfalls. Wahrscheinlich auch deine schlechten Gewohnheiten. Liegt jedenfalls nahe, denn Suchanfragen speichert Google schon lange.

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Randnotizen

..und der Engel fragte: „Aber warum kann ich mein Licht nicht in die Herzen der Menschen setzen?“ und er bekam als Antwort: „Weil es nicht für alle ausreichen würde – du würdest dich verlieren, und dann würden sie dich dennoch vergessen und dein Licht wäre für immer verschwunden. Ich habe ihnen selbst ein Licht mitgegeben, du musst ihnen nur zeigen, wie sie es entfachen…“…

— Ingo Jäckels

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