Wie weit kann ein Mensch wohl gehen?

Der Palantir sieht alles – die StaSi mehr!

Man toll, ich wollte schon immer wie Tolkien schreiben, und jetzt kann ich wenigstens den Titel des ersten Teils von Herr der Ringe missbrauchen. Naja, hier geht es aber eher um die Herrin der Rinne und ihr Gefolge. Und, mal wieder, um soziale Netzwerke…

Ich finde diese sind eine tolle Sache. Man lernt Leute kennen die man sonst im Leben nicht kennen lernen würde, es bilden sich Freundschaften, Interessengemeinschaften, Foren für Hobbies und ähnliches. So auch Netzwerke für Gute Menschen die Gutes tun wollen. Beispielsweise böse Gollums wie mich in die Feuer des Schicksalsberges werfen, bevor die arme Hobbitfrau, Fräulein Finster aus dem dunklen Finsterwald dort überhaupt herumturnen muss. Oh ja ihr Helden, auf! Befreit die Heldin von der Last des Ringes und werft diesen in den lodernden Abgrund – welcher ich dann wohl sein muss. Der Ring. Nicht der Abgrund …

Und zu einer wackeren Gemeinschaft zählen natürlich auch Hexen, Magier und … Moment? Kartenleger? Richtig, Kartenleger! Berühmte Orakel aus dem Osten beispielsweise, die durch ihre Vergangenheit aus DDR-Zeiten noch einige gute Freunde haben. Vermieter zu Beispiel. Und die gute Kontakte zu anderen Leuten in der DDR haben. Und ja, ich schreibe DDR, denn für manche Zeitgenossen existiert diese auch nach fast dreißig Jahren nach wie vor. Ist ja klar, alte Stasi-Seilschaften schmieden einen zusammen in Zeiten da der Klassenfeind regiert!

Ich habe keine Ahnung wie diese Leute mit Fräulein Finster zusammen gekommen sind. Ist mir im Grunde auch piepegal. Jedenfalls begab es sich, nach dem Tod meiner Mutter, dass ich die Nase von Köln voll hatte. Zu viele schmerzhafte Erinnerungen, zu teure Wohnungen und zu gefährlich. Ja, ie Städte werden immer krimineller und unschöner – dafür jedoch teuer und unbezahlbar. Also schaute ich nach wo die Mieten günstig sind, und siehe da, Sachsen war doch recht angenehm. Preislich, von den Statistiken her und überhaupt.

Jedenfalls postete ich auf Facebook dass ich gerne nach Sachsen ziehen wolle, und kurz darauf meldete sich ein Orakel aus dem schönen Osten bei mir. Diese wollte mir helfen, und ich glaube anfangs war es auch wirklich der Wunsch zu helfen. Ich weiß es nicht. Jedenfalls zog ich dort runter und war erst einmal froh aus Köln raus zu sein. Anbei war die Idee dass ich als Moderator in einem kleinen Internetradio mitmachen sollte, nennen wir es einmal Fuchskotz, was sich dann aber in Wohlgefallen aufgelöst hatte. Unter anderem auch weil ich mich gegen die Mitarbeit dort, und für meine Frau entschieden hatte.

Wohlgemerkt, ich rede von einem Hobbyprojekt, nicht von einem bezahlten Job!

Wieso für meine Frau entschieden?

Naja, da fängt die Sache an vertrackt zu werden. Wie gesagt, anfangs war ja alles ok, aber da wendete sich plötzlich auch das Blatt. Man lud mich ein, und erzählte mir gewisse Dinge die meine Frau über mich verbreitet haben sollte. So wurde mir gesagt dass sie mich am Telefon regelrecht angepriesen hätte, garniert mit Details aus dem was nun wirklich rein privat hätte sein sollen. Intimitäten so zusagen. Der Mann des guten Orakels wusste auch noch zu vermuten dass meine Frau sich bei mir einnisten wollte, was natürlich totaler Blödsinn war, aber wunderbar zu dem passte was wir beiden schon besprochen hatten. Bzw. nicht alleine besprochen, sondern auch per Messenger miteinander ausgetauscht hatten!

Kurzum, dieses nette Pärchen hat mir quasi die Privatnachrichten zitiert, welche ich mit meiner Frau ausgetauscht hatte. Und es waren wirklich private Nachrichten. Sie hatte damals Ärger mit ihrem Ex, wodurch sich natürlich ein Bild hätte ergeben können dass sie bei mir nur Unterschlupf suchen würde, was ja auch kein Ding wäre, aber völlig private Dinge anderen vortragen? Das ging gar nicht.

Damals war meine Frau bei mir zu Besuch, das erste Mal dass wir uns richtig trafen. Sie hätte eigentlich zu diesem Treffen mitgehen sollen, konnte aber nicht da es ihr an diesem Tag nicht so gut ging. Der Kreislauf. Ich musste jedoch dorthin weil gleichzeitig an diesem Tag auch eine Radiosendung mit mir stattfinden sollte. Nach dieser Sendung wurde mir dann aufgetischt was sie so alles angestellt haben sollte.

Natürlich war ich stinksauer und wollte dass sie schnellstmöglich gehen sollte. Ich habe mir damals einen Schlüssel in den Rücken stecken, und mich aufziehen lassen. Kam damals auch nicht auf die Idee dass diese Schlümpfe unsere Privatnachrichten mitgelesen haben könnten, was erst später rauskam. Nebst einigen anderen Dingen.

So wurde dort mein Handy manipuliert. Ich hatte es einmal auf dem Tisch liegen lassen um vor einer Sendung noch auf Toilette zu gehen. Keine Ahnung ob die damals schon mit Frau Finster in Kontakt standen, was zu vermuten wäre, oder ob es einfach eine Gewohnheit aus alten Stasi-Tagen war. Jedenfalls wurde jedesmal wenn ich in die Nähe des Routers des tollen Orakels kam Daten von meinem Handy auf deren Rechner übertragen, und mein Whatsapp Account war ebenfalls infiltriert.

Wenn wir etwas schrieben, wurde dort live zugesehen…

Dieser illustre Personenkreis sollte noch eine weitere Rolle spielen. Aber das sind Sachen die einen eigenen Beitrag wert sind – zu berichten gibt es jedenfalls noch sehr, sehr viel… 😉

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