Wie weit kann ein Mensch wohl gehen?

Nomen est omen. Frau Finster ist die treibende Kraft hinter einer ganzen Reihe unschöner Dinge und Ereignisse. Quasi das Modell Sauron von Kölndor. Oder sagen wir, sie ist die strahlende Heldin ihrer ganz eigenen Welt. Eine Welt in welcher ich ihr gehöre, und in der es keine Kinder, keine Reichen, keine Mächtigen und auch sonst nichts gibt was über ihr steht. Kurzum , sie akzeptiert keine fremden Götter neben sich…

Ich begegnete Frau Finster im Jahre des Herrn 2005 – anfangs schien sie ja ganz nett, aber irgendwann wendete sich das Blatt. Kleine, und auch größere Bosheiten, trieben mich dazu das Weite zu suchen. Mitleid, oder ein Anfall akuter Blödheit, ließen mich danach dazu ihre Freundschaft akzeptieren und sie sogar als meine Schwester auf Facebook anzugeben.

Was macht Frau Finster denn so finster?

Sie mag Ruhe. Kraft aus Stille und so – dieses Prinzip vertritt sie eisern. Junge Leute die in einem Boot über den Rhein sausen wünscht sie mal eben einen endgültigen Kontakt mit der Schiffsschraube, bei kleinen auf der Straße vor ihrem Fenster spielenden Kindern überlegt sie ob sie nicht einmal versehentlich einen schweren Blumentopf auf die kleinen, zerbrechlichen Köpfchen fallen lassen würde, und Käferchen und andere Krabbeltiere die zertrampelt sie gerne mal. Besonders dann wenn man mit ihr wandert, und diese kleinen Viecher einfach zu viel Zeit zum Glotzen oder Fotografieren in Anspruch nehmen.

Gibt ihr wohl ein gewisses Gefühl der Macht und Überlegenheit.

Ich bin mir relativ sicher dass das Einzige, was die restliche Welt vor Frau Finster schützt, unsere guten alten Gesetze sind. Nicht dass diese für Täter eine wirklich abschreckende Wirkung hätten, aber die Möglichkeit dass man Ärger bekommt, die besteht eben.

Ein wesentlicher Teil ihres Charakters liegt darin dass sie grundsätzlich mit sich selbst unzufrieden ist. Sie ist zu dick, sie hat nicht die Position im Leben anderer Menschen die ihr nach eigener Auffassung zusteht und andere Menschen sind, im besten Falle, Makulatur.

Wenn sie denkt etwas gehört ihr, dann setzt sie alles daran dass es auch so bleibt – abgesehen von einer Änderung ihres Charakters – oder sie vernichtet es. Persönlich habe ich das Pech dass sie glaubt ich würde ihr gehören.

Im Grunde genommen ist diese Seite auch Frau Finster gewidmet. Sie ist irgendwie eine schimmernde Persönlichkeit. Eine Art Antiheld. Wo Helden Gutes tun, da versteht sie sich auf Vernichtung, Intrige und Zerstörung.

Ansonsten mag sie asiatische Küche, kann sich normal geben – wenn auch nicht lange – und hat ein Faible für Fantasierollenspiele. Mitleid ist eher eine Ausnahme, außer wenn es in ihr Konzept passt und ihr dienlich erscheint.

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