Wie weit kann ein Mensch wohl gehen?

Es war einmal in einer fernen kleinen Stadt namens Köln, da befand Fräulein Finster dass ihr langweilig sei, und sie entschied sich meine Frau anzurufen. Da meine Frau für Fräulein Finster ja eigentlich eine völlig Fremde ist, war nicht abzusehen wie diese wohl reagieren würde – auch wenn Fräulein Finster sich regelmäßig in die Social Media Konten meiner Frau einklingt, mitliest, Sachen löscht die ihr nicht gefallen und ihr bei Facebook neue Freunde in die Liste setzt … aber Versuch macht bekanntlich klug. Obwohl?

An besagtem Tag war ihr danach meine Frau anzurufen und ihr kleine schmutzige Geschichten zu erzählen. So beispielsweise dass ich sie vor dem Sex, der ja so toll war, regelmäßig gewaschen hätte! Als ich dies hörte schluckte ich zunächst ein wenig. Mir war, als ich mit ihr zusammen war,m zwar nicht bewusst dass sie ein Problem mit der persönlichen Körperhygiene hatte, aber gut.

Auch die Praktiken die sie meiner Frau schilderte – entweder ich habe massivst Alzheimer, oder aber das besagte Fräulein eine sehr kranke Fantasie. Ich gehe persönlich von Letzterem aus. Ich erspare Ihnen als Leser genaue Details, auch im Sinne des Jugendschutzes, aber darum soll es hier ja auch nicht gehen.

Frau Finster unterlässt jedenfalls keinen – wie krank auch immer dieser ist – Versuch einen Keil zwischen uns zu treiben. Die Perfidie der Sache? Dadurch dass sie unsere Konten überwacht ist sie immer im Bilde wo wer sich gerade wo aufhält, und sie nutzt dieses Wissen um genau dann anzurufen, wenn ich gerade nicht in der Nähe bin. Gleiches gilt für SMS und andere Nachrichten.

Wie frustrierend dass wohl sein muss? Da erfindet man die tollsten Geschichten, ruft eine eigentlich völlig fremde Frau an, und erzählt ihr einen vom Pferd. Saugt sich den perversesten Scheiß aus den Fingern und am Ende? Am Ende sitzen wir erst ungläubig da, nur um dann loszulachen.

Was lehrt uns diese kleine Geschichte? Langweilig wird es nie mit einem irren Stalker im Nacken…

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