Wie weit kann ein Mensch wohl gehen?

Nicht umsonst

Wer das Pech hat von einem Verrückten gestalkt und gemobbt zu werden, und der nichts ahnt – ja, der sogar noch diesen Stalker als „Freund“ betrachtet, der ist zwingend darauf angewiesen dass ihm ein Mensch die Wahrheit sagt. Jedes Versagen, jeder Fehler – man bezieht es alles auf sich selbst. Man kommt, blind im Sturme dessen was da auf einen einschlägt, gar nicht auf die Idee sich seine Freunde einmal genauer anzusehen und macht weiter, immer in der Hoffnung dass es doch irgendwann besser werden muss…

Ich hatte das Glück das da ein Mensch quasi aus dem Nichts auftauchte, und mir sagte was mir hinter meinem Rücken vorgeworfen wurde. Und ich konnte mitverfolgen wie dieses Spiel weiter getrieben wurde. Nur diesmal geschah es nicht mehr ohne mein Wissen, sondern ich konnte – mitunter sprachlos – mitverfolgen was da geschah.

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Vielleicht erinnert sich Fräulein Finster noch an das Jahr 2010 – da hatte ich meinen ersten Infarkt gehabt. Hatte gerade mit einer Selbstständigkeit gestartet, da fiel ihr ein dass ich doch bei ihr renovieren sollte. Dumm wie ich damals war, tat ich dies auch. Naja, Erschöpfung oder was auch immer sonst führten jedenfalls zu meinem ersten Herzinfarkt. Da war ich 32.

Dieser brachte dann auch den Stein ins Rollen und ich entschied dass es Zeit war mich zu trennen. Es war einfach zu viel vorgefallen als dass diese „Beziehung“, wenn man sie so nennen durfte, eine Zukunft gehabt hätte. Danach war erst einmal drei Monate Ruhe, bis sie angekrochen kam, und meine Freundin bleiben wollte. Immer auf dem Laufenden über meine Vorhaben und Ideen sorgte sie dafür dass ich unten blieb.

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Führerschein in Sachsen? Nur wenn es dem Orakel gefällt…

Klingt doch nach einem Titel für eine Liebesgeschichte, oder aber irgendeinen actiongeladenen Krimikracher, ist aber leider was ganz Anderes. Hat auch – mal wieder – mit Whatsapp und gewissen Netzwerken zu tun. Und zwar begab sich Folgendes: Meine Frau wollte dass ich den Führerschein mache und förderte mich zu diesem Zweck. Also suchte ich mir im wilden Osten eine Fahrschule, bei welcher ich diesen machen konnte. Lange suchen musste ich nicht, und der Fahrlehrer und ich wir waren uns eigentlich auch sehr sympathisch. Wieder einmal. Also jetzt nicht so dass er auf mich, oder dass ich Bi wäre, was das Fräulein Finster ja auch schon einmal anmerkte, sondern einfach vom menschlichen Aspekt her.

Es lief eigentlich auch alles recht gut, die ersten praktischen Stunden waren auch schon gemacht, als sich plötzlich das Verhalten des Fahrlehrers mir gegenüber schlagartig änderte. Quasi von einer Stunde auf die Nächste. Er griff mir ins Lenkrad, kritisierte was vorher in Ordnung war und gab mir durch sein Verhalten zu verstehen dass ich es nicht schaffen würde. Tja, langes rumraten was wohl geschehen sein mochte brachte nicht viel. Die Spitze war erreicht als er mich dann vom Unterricht abmeldete.

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Der erste Herzinfarkt, da war ich 32. Den habe ich ja noch mit Humor genommen – entstand kurz nachdem ich mit einer Selbstständigkeit als Bootsbauer begonnen hatte. Auf den Kreis meiner Kunden dort hatte Madame Finster keinen großen Einfluss, die kannte ich persönlich. Aber wenn man als Einzelner fünf Boote in ein paar Wochen fertigen soll, ist dies natürlich mit extrem viel Arbeit verbunden. Aber trotzdem, Freunde lässt man nicht hängen – ich damals auch nicht Frau Finster.

Sie wollte renovieren, und ich sollte helfen. Why not? Ich tapezierte, verlegte Laminat und baute ihr neue Möbel. Wohlgemerkt, kein Ikea-Scheiß, sondern tatsächlich handvermessene Handarbeit. Inkl. Zuschneiden, zusammensetzen, beizen, etc. Also ein ganzes Stück Arbeit. Daneben die Selbstständigkeit und irgendwann war es dann so weit. Ein ziehen und Stechen im Brustbereich…

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